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  Gratwanderung Schattenberg Richtung Nebelhorn

       - am Sonntag 18. Juli 1999 Ann-Katrin - Bergrettung.

Schon am fruehen Vormittag sieht man im Dorf hauptsaechlich Wanderer zu Fuss 

oder per Fahrrad. Der Tag verspricht traumhaft zu werden. Bald sind wir beim 

kuehlen Aufstieg zum Schattenberg. Auffaellig ist, dass man keine Gemsen 

antrifft, die einen sonst immer neugierig aus der Naehe beobachtet haben. An 

der Aussichtskanzel ist die erste kurze Rast mit Obst - auch um die herrliche 

Talsicht aufzunehmen. Ganz bewusst werden hier die Sonnwendfeuer (Funkenfeuer

gezuendet, da sie von unten weithin gesehen werden. Weiter nach oben durch die 

Latschenzone ist ploetzlich das Gipfelkreuz da. Die Rundumsicht nimmt einen 

gefangen - dann geniessen wir den wenig begangenen Hoehenweg in Richtung 

Nebelhorn - teils in Latschen - teils frei - links das "innere Hufeisen" 

Rubihorn - Nebelhorn - Schattenberg - rechts das Oytal. Da dieser 

Gratweg stetig an Hoehe zunimmt, ist man bald aus der Latschenzone heraus - 

das Gestein wechselt zwischendurch in weisse Kalkfelsen - dann wird es sehr 

abwechslungsreich und eindrucksvoll. Beim letzten Drittel vor dem Nebelhorn 

machen wir Rast an einem Gipfelkreuz. Beim Blick - rechts unter uns am oberen 

Abhang zum Seealpsee sehen wir einen weissen Gleitschirm mit gelben Mustern 

am Boden . . . dann hoeren wir die Hilferufe.

 

Wir finden Ann-Katrin in ihrem abgestuerzten Gleitschirm, ermutigen sie, 

spenden ihr Zuneigung, etwas zu Trinken und Sonnenschutz . . . die naechste 

Zeit kommt uns wie Stunden vor - wir erleben und helfen mit Ärzten - 

Bergwacht - Hubschrauber . . . Ann-Katrin wird am Berghang bestens 

intensiv-versorgt von einem Arzt wie in einem Krankenhaus und bestens 

vorbereitet von der Bergwacht zum Abbergen - es fehlt an nichts. Wir helfen 

ueberall nach Anweisung mit. Über Funk ist zu hoeren, dass ein anderer 

Hubschrauber an der Trettach im Einsatz ist. Den Transport zum Krankenhaus 

Kempten uebernimmt bei uns jetzt ein Schweizer Team: der frei schwebende 

Hubschrauber laesst ein Seil nach unten - die aufgeblasene feste Krankenbahre 

mit der eingepackten Ann-Katrin - die staendige Versorgung mitgefuehrt - 

wird am Seil angeklinkt - mit ihr freischwebend die Ärztin - - schon ist der 

Hubschrauber im schraegen Abflug nach unten verschwunden, um in der Naehe 

des Seealpsees auf einer ebenen Bodenflaeche die beiden ins Innere der 

Maschine zu bringen. Wir raeumen den Berghang auf. Der Bergarzt wird jetzt 

abgeflogen. Beim naechsten Mal die Leute der Bergwacht mit uns . . . . 

"Ich habe schon Einiges erlebt, aber das ist mir doch nahe gegangen" . . . 

Einige Beteiligte muessen noch nachverdauen.

 

Am Montag Abend erfahre ich am Telefon: Ann-Katrin liegt intensiv, wird 

weiter beatmet, die Diagnose des Arztes am Berg war richtig, Ann-Katrin 

geht es den Umständen entsprechend gut - es wird dauern.

 

Ganz wichtig ist: Ann-Katrin war vom Auffinden am Berghang bis zur 

Intensivstation ununterbrochen bestens versorgt.

Jedem der beteiligten Helfer hoechste Anerkennung. Hier muss jede Aktion passen.

Die Ausbildung und Ausruestung ist optimal. Und in den Alpenlaendern klappt auch 

die Zusammenarbeit unter den Menschen ueber Grenzen hinweg.

 

Naechste Woche werden wir Ann-Katrin besuchen. Sie ist ein tapferes Mädchen.

 

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Ann-Katrin - Absturz beim Gleitschirmfliegen  s.a. * wieder fit  s.a. * waren da

 


 

                                                

 

                                                      ~ Armin Simnacher
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