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                                                                                 Juni 1999

           Oberstdorfer Bergfrühling:

 

Mittwoch, 09.06.99, der Tag nach der Schafskälte ist wieder 

sonnig und warm bei strahlend blauem Himmel. Die Christa sagt, 

morgen kommt Regen.

 

20 Minuten später fährt das Fahrrad bereits Richtung Gerstruben 

an der Trettach entlang. Ziel: Aufstieg an der Kante zwischen 

Oytal und Gerstruben: das Oyruben Eck. Oben am Grat über den

Riefenkopf weiter Richtung Hahnenköpfle. Kurz davor Abstieg nach 

Gerstruben oder ins Oytal.

 

Der Aufstieg mit Übergang ist schon einmal gelungen; 

der Berghang zwischen der vorderen Kante und Gerstruben ist seit 

letztem Jahr mehrmals "durchforstet".

 

Unten am Fuss ist allerlei Jungvieh auf den Weiden. Eingetaucht in 

die Stille des Waldes findet man bald den Jägerweg nach oben. 

50 m seitwärts - an einer lichten Stelle - wundert man sich über 

das genussvolle Grasen einer braunen Kuh. Als die "Kuh" ihren Kopf 

hebt ist das ein prächtiger kapitaler Hirsch mit einem riesen Geweih.

Die letzten Grasbüschel noch im Maul schaut er unbeweglich 

in versteinerter Haltung auf den nächsten Menschen, der 

seinerseits ebenso unbeweglich verharrt. Dieser Mensch sucht 

sich - vor Angst und Respekt - gedanklich eine nahe Baumgruppe 

als Schutz mit erdnahen Ästen zur schnellen Flucht. Nach Minuten 

Aug´ in Aug´ ist nach kurzem heftigen Bodenstampfen das 

Riesentier verschwunden - wie weggeschluckt.

 

Beeindruckt erreicht man die erste Lichtung: an deren oberer 

Grenze das Gedächtniskreuz für Pater Rupert Mayer 1987

Ringsum gepflanzte Blumen und eine Ruhebank. Bevor es weiter 

und steiler nach oben geht, schmunzelt man noch vor einer 

Beschriftung an einer Waldhütte:

Reg. Bezirk Oberer Dietersberg 1250 m Freistaat Bayern .

 

Daneben schön geschnitzt: 

In den Bergen herrscht die Freiheit - im Tale der Gendarm.

 

Oben am blauen Himmel kreist lautlos und majestätisch ein 

riesiger Adler . . .

 

Die Schritte werden langsamer nach steiler oben. Ein 

ungewohntes heftiges Keuchen von unten kommt schnell näher 

und ist schon da: 2 kräftige Hundemischungen aus Schäferhund 

- Bernhardiner und Grosspudel umkreisen einen völlig ausser 

Atem aber freudig. Sie begleiten einen weiter nach oben - 

aber als die erste Stelle kommt, wo es auf dem Grat nicht 

mehr weitergeht, links zum Oytal steil abfällt und nur rechts 

ein steiles Durchkommen ersucht werden muss - muss sich die 

ganze gemischte Gruppe zur Umkehr entschliessen. 

Auch das ist Mut.

 

Weiter unten sieht man einen großen kräftigen Fuchs den 

Steilhang überqueren. Die Hunde machen sich neugierig auf 

dessen Erkundung. Der Mensch indessen versteckt sich hinter 

dichtem Gebüsch, um endlich Futter und Kurzerholung zu 

geniessen, was aber nicht gelingt, da ihn die Hunde schon 

wieder gefunden haben und temperamentvoll begrüssen. - 

Von unten erklingt ein langgezogenes und durchdringendes 

ahühh - ahühh - ahühh von einigen Eseln auf der Weide.

 

Hunde sind treu - bis nach unten. Sie trinken jede Pfütze mit 

Wasser im Nu aus, wälzen sich in jedem kühlen Graben und 

befreien sich dann von dieser Fangopackung durch ein Vollbad 

in der Badewanne, die als Viehtränke am Rande einer Weide 

aufgestellt ist. Beim Durchqueren eines Hofes legen sie sich 

ganz zufrieden zwischen Katzen, Enten, Hühnern und Hasen. 

Sie sind wieder zu Hause.

 

. . . ein langgezogenes und durchdringendes ahühh - ahühh - 

ahühh . . .

 

Beim Vollbad dreht sich der Mensch noch eine Zecke aus dem 

Schinken . . . ein tierischer Nachmittag.

 


 

Frühere Bergtourenbeschreibungen bitte einfach 

anfordern. Sie werden als Anlage mit einer eMail zugesandt.

 

10.97 Rubbelhorn 11.97 Rappenalptal 1.98 Gaisberg 2.98 Feuerstätter Kopf 

3.98 Hoch Hädrich 4.98 Wannenkopf 5.98 Riedberger Horn - Weiherkopf

 

Haben Sie Lust ? Spontan ist immer am besten

 

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                                                      ~ Armin Simnacher
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